SPAR Golling öffnet nach Komplettumbau mit mehr Platz und regionaler Frische neu
In Golling wird eingekauft bald ein gutes Stück angenehmer: Der SPAR-Supermarkt im Ortskern öffnet am 12. November 2026 nach einem umfassenden Komplettumbau wieder seine Türen. Seit März 2026 war der bestehende Markt geschlossen – acht Monate lang wurde gebaut, geplant und neu organisiert.
Die Verkaufsfläche ist auf rund 720 m² gewachsen. Wer künftig durch den Markt geht, trifft auf großzügige Gänge, ein modernes Gebäude- und Ladendesign, einen erweiterten Frischebereich und ein zeitgemäßes Kassensystem. Auch die Zufahrt wurde kundenfreundlicher gestaltet. Golling liegt rund 25 Kilometer südlich von Salzburg und hat knapp 4.500 Einwohner.
Parken, einkaufen, kurz noch zur Feinkost
Zum Standort gehören 59 kostenlose Parkplätze: 15 ebenerdige Stellplätze und ein Parkdeck mit 44 Plätzen. Zwei Parkplätze verfügen über Elektroladestationen. Der Markt im Ortskern ist außerdem zu Fuß, mit dem Fahrrad und mit dem Pkw erreichbar.
Rund 10.500 Artikel stehen im Sortiment, darunter regionale Spezialitäten und SPAR-Eigenmarken. Bei Milchprodukten finden sich etwa Erzeugnisse von SalzburgMilch und der Mattigtaler Hofkäserei. Wurst- und Speckspezialitäten kommen vom Großarler Genuss, Brot und Backwaren von der Bäckerei Holztrattner Rudolf aus Kuchl. An der Feinkosttheke gibt es persönliche Bedienung – also nicht bloß greifen, scannen, weiter.
Für Bau- und Zimmereiarbeiten wurden ortsansässige Unternehmen beauftragt. Marktleiter ist Ayhan Gökoglu, sein Stellvertreter Dominique Minol. Insgesamt besteht das Team aus 21 Personen. Ab Mitte November gelten montags bis freitags Öffnungszeiten von 6:50 bis 19:00 Uhr, samstags ist von 6:50 bis 18:00 Uhr geöffnet.
Regional einkaufen, Wege kurz halten
Der Blick auf heimische Produkte passt zu einem größeren Trend im Lebensmittelhandel. Der österreichische Lebensmittelhandel umfasst mehr als 9.400 Verkaufsstandorte sowie zahlreiche Zentrallager und Distributionszentren. Die Branche investiert in nachhaltigen Bau und einen klimafreundlichen Betrieb ihrer Standorte.
Dazu zählen energieeffiziente LED-Beleuchtung, moderne Kälte- und Heizanlagen sowie Systeme zur Wärmerückgewinnung. Auch Photovoltaikanlagen auf Supermarktdächern, die Nutzung von Biomasse zur Strom- und Wärmeerzeugung, der Ausbau der Elektromobilität und der Bezug von Ökostrom aus erneuerbaren Quellen gehören zu den eingesetzten Ansätzen.
Energiemanagementsysteme wie ÖNORM ISO 50001 sollen den Energieverbrauch senken. Ein ganzheitliches Management von Anlagen, Prozessen und Tätigkeiten kann ungenutzte Energieeffizienzpotenziale erschließen, Energiekosten reduzieren sowie Treibhausgasemissionen und weitere Umweltauswirkungen verringern. Die Reduktion des eigenen CO₂-Fußabdrucks gilt als primäres Klimaschutzziel der Branche.
Führende Handelsunternehmen investieren zusätzlich in zertifizierte Klimaschutzprojekte weltweit und kompensieren damit Emissionen aus ihren eigenen Aktivitäten. Im Transportbereich wird die Lkw-Flotte laufend erneuert, damit Lebensmittel mit möglichst emissionsarmer Technik ausgeliefert werden können. Schulungen für Lkw-Fahrer zu kraftstoffsparender Fahrweise und effizient geplante Transportwege sollen den Abgasausstoß weiter reduzieren.
Gerade regionale Lieferketten spielen dabei eine Rolle: Heimische Produkte bedeuten kürzere Transportwege und können dadurch CO₂-Emissionen verringern. Zugleich sollen sie die Lebensmittelqualität für Konsument:innen sichern sowie regionale Wertschöpfung und Beschäftigung fördern. In Golling landet davon einiges direkt im Regal – von der Milch bis zum Speck.
