Nach rund fünf Monaten Umbau ist die BILLA-PLUS-Filiale in Stockerau heute, am 22. Oktober 2026, wieder geöffnet. Auf rund 3.400 Quadratmetern Verkaufsfläche wartet der drittgrößte BILLA-PLUS-Markt in Niederösterreich auf Kundinnen und Kunden. Rund 22.000 Artikel stehen zur Auswahl – da kann der Einkaufszettel schon einmal länger werden.

Der Standort ist seit mehr als 30 Jahren Nahversorger in Stockerau. Nun sind Lebensmittel und Drogerieprodukte unter einem Dach erhältlich. Neu dazugekommen sind eine integrierte BILLA-PLUS-Beauty-Zone, ein erweitertes Sortiment regionaler Produkte und „Scan & Go“. Dabei wird der Einkauf mit Handscannern erfasst und direkt bezahlt.

Beauty statt BIPA

Die bisherige BIPA-Filiale wurde durch die neue Beauty-Zone ersetzt. Sie nimmt rund 220 Quadratmeter ein und umfasst knapp 6.000 Drogerieartikel aus den Bereichen Körperpflege, Kosmetik, Make-up und Düfte. Rund 3.000 davon sind neu im Sortiment. Zwischen Shampoo, Pflegeprodukten und Parfum lässt sich damit einiges mehr erledigen als früher.

Regionalität im Einkaufswagen

Auch bei den Lebensmitteln wurde das regionale Angebot ausgebaut. Rund 770 Artikel von 155 Produzentinnen und Produzenten finden sich im Markt. Dazu gehören etwa Knoblauchnudeln der Familie Werkovits aus Draßmarkt, Chinakohl von Bachl’s Feldgemüse aus Streitdorf und Selchfleischknödel von Klang’s Knödelmanufaktur aus Allentsteig.

Ein eigener Bereich, der nach Einkauf und Küche duftet, ist die rund 300 Quadratmeter große BILLA-PLUS-Marktküche. Sie wurde modernisiert und bietet Frühstück, Mittagsmenüs, Kaffee sowie verschiedene warme Speisen. Verarbeitet werden saisonale und regionale Zutaten aus dem Markt. Dazu kommen große Pizzen aus dem Steinofen sowie Mehlspeisen und Torten aus der BILLA-PLUS-Konditorei.

Mehr Arbeitsplätze in Stockerau

Im modernisierten Markt arbeiten künftig 110 Mitarbeiter, darunter fünf Lehrlinge. Im Zuge der Wiedereröffnung entstehen außerdem zehn zusätzliche Arbeitsplätze in Stockerau. Bürgermeisterin Andrea Völkl begrüßte die Modernisierung, die neuen Jobs und die damit verbundene Stärkung der Nahversorgung und des Wirtschaftsstandorts.

Für die Kundschaft bedeutet der Umbau kurze Wege: Drogerieartikel, regionale Lebensmittel, ein schneller Scan-&-Go-Einkauf und eine warme Mahlzeit liegen nun an einem Standort. Und wer nur wegen einer Torte hereinschaut, nimmt vielleicht doch noch Knoblauchnudeln mit.