dm Österreich schreibt rund 280 Lehrstellen für 2027 aus
Bei dm beginnt die Suche nach den Lehrlingen von morgen: Für das Ausbildungsjahr 2027 schreibt das Unternehmen in ganz Österreich rund 280 Ausbildungsplätze in sechs Lehrberufen aus. Bewerbungen sind ab sofort und jederzeit online über dm-lehre.at möglich. Los geht’s im Sommer 2027.
Die Lehrstellen verteilen sich auf dm-Märkte, Friseur- und Kosmetikstudios, das dm dialogicum sowie das Verteilzentrum Enns. Wer sich bewerben möchte, kann Lebenslauf und Motivationsschreiben direkt online hochladen. Die Kampagne dazu heißt „Was, wenn’s gut wird“ – und sie bleibt nicht bei einem Spruch: In kurzen Videos erzählen dm-Lehrlinge aus ihrem Arbeitsalltag und beantworten häufige Fragen. Unterstützung kommt außerdem von der Wiener Beauty-Influencerin Paula Wolf.
Ausbildung mit mehr als dem klassischen Lehrplan
Neben der eigentlichen Berufsausbildung setzt dm auf Workshops und persönliche Begleitung, damit sich die Jugendlichen entsprechend ihren Interessen und Fähigkeiten entwickeln können. Zum internen Weiterbildungsprogramm gehören etwa Tanz-, Theater- und Kunst-Workshops sowie gemeinsame ehrenamtliche Aktivitäten. Auch das jährliche digitale Start-Event für neue Lehrlinge ist offen für deren Eltern.
Beim Einkommen nennt dm einen deutlichen Abstand zum Kollektivvertrag. Dazu kommen ein modernes Arbeitsumfeld, Fahrtkostenersatz, Mitarbeiterrabatte, Vergünstigungen bei Partnerunternehmen und Angebote zur Gesundheitsunterstützung. Wer Lust darauf hat, kann außerdem bei nationalen Lehrlingswettbewerben mitmachen – dm fördert die Teilnahme.
Nach dem Lehrabschluss stehen, abhängig von Interessen und Kompetenzen, unterschiedliche Wege offen: etwa als Marktverantwortliche, in der Studioleitung oder im internen Trainingsbereich. Der erste Schritt kann also im Markt, im Studio, im Büro oder im Logistikbereich beginnen.
Vom Sortiment bis zur Beratung
In der Ausbildung zum Drogist oder zur Drogistin geht es um Fachwissen aus den Bereichen Schönheit, Gesundheit und Ernährung. Die Auszubildenden lernen, Kund:innen zu verschiedenen Fragen rund um das drogistische Sortiment zu beraten und passende Produkte zu finden.
Dafür braucht es nicht nur Produktkenntnis. Gefragt sind auch ein selbstbewusstes Auftreten, Kommunikationsstärke und ein gutes Gespür für individuelle Bedürfnisse. Manchmal entscheidet schließlich nicht die große Erklärung, sondern die eine Frage, die im richtigen Moment gestellt wird.
So funktioniert die Lehre in Österreich
Die Lehrlingsausbildung hat in Österreich eine lange Tradition. Wer die neunte Schulstufe erfolgreich abgeschlossen hat, kann eine Lehre beginnen. Voraussetzung sind der Abschluss der neunjährigen Schulpflicht und ein Mindestalter von 15 Jahren bei Beginn der Ausbildung. Vor dem Start schließen Lehrling und Ausbildungsbetrieb einen Lehrvertrag ab; die Ausbildungskosten übernimmt der Betrieb.
Das duale System verbindet die Praxis im Lehrbetrieb mit theoretischem Fachwissen und allgemeinbildenden Inhalten in der Berufsschule. Rund 80 Prozent der Lehrzeit entfallen auf die praktische Ausbildung, etwa 20 Prozent auf den Unterricht. Dieser findet je nach Modell als Blockunterricht oder an ein bis zwei Tagen pro Woche statt.
Währenddessen erwerben Lehrlinge theoretisches Wissen, berufsspezifische Fertigkeiten und überfachliche Kompetenzen. Im Betrieb begleiten qualifizierte Fachkräfte die Ausbildung, in der Berufsschule übernehmen Lehrpersonen den theoretischen Teil. Je nach Fachgebiet dauert eine Lehre zwei bis vier Jahre, die meisten Lehrberufe sind auf drei Jahre angelegt.
Unternehmen achten neben den formalen Voraussetzungen häufig auf Motivation, Pünktlichkeit, Teamfähigkeit und Lernbereitschaft. Im Bewerbungsverfahren können Schnuppertage oder Eignungstests dazukommen. Am Ende steht die Lehrabschlussprüfung, kurz LAP, mit einem praktischen und einem theoretischen Teil.
