Build-A-Bear kehrt mit neuer Filiale ins Westfield Centro Oberhausen zurück
Im Westfield Centro Oberhausen eröffnet am 16. Oktober um 10 Uhr eine neue Build-A-Bear-Filiale. Für Kinder und Familien zieht damit ein Laden ein, in dem ein Kuscheltier nicht einfach aus dem Regal genommen wird: Kunden können Stofftiere mit eigener Füllung, Namen, Geräusch, Duft und passendem Zubehör gestalten. Ein bisschen Bastelstube, ein bisschen Geburtstagsprogramm – und am Ende geht meist ein ziemlich persönlicher Teddybär nach Hause.
Build-A-Bear ist ein US-amerikanisches Unternehmen und besteht nach eigenen Angaben seit 1997. Die Produkte seien speziell für Kinder entwickelt und würden Sicherheitstests unterzogen. Neben dem Verkauf plant die Filiale Events und Geburtstagsfeiern rund um das Gestalten der Stofftiere. Weitere Teddybären und Kollektionen gibt es über die Online-Plattform buildabear.de. Das Unternehmen gibt an, weltweit Millionen Fans zu haben und in Deutschland stationär sowie online weiter wachsen zu wollen.
Neuer Laden im großen Einkaufsareal
Der Standort passt zum Familienpublikum des Centro. Das Einkaufszentrum wurde im September 1996 auf dem ehemaligen Werksgelände der Gutehoffnungshütte eröffnet. Rund 250 Geschäfte verteilen sich heute auf etwa 120.000 Quadratmeter Verkaufsfläche. Nach Angaben des Artikels ist das Centro Oberhausen das größte Einkaufszentrum Nordrhein-Westfalens und zählt bundesweit zu den meistbesuchten Einkaufszentren.
Seit 2016 gehört der Komplex zum Konzern Unibail-Rodamco-Westfield, seit 2021 heißt er offiziell „Westfield Centro“. Zur Anlage gehören unter anderem die Coca-Cola-Oase, das Legoland Discovery Center, die Rudolf-Weber-Arena und ein Multiplex-Kino mit IMAX-Saal. Dazu kommt ein nahegelegener kostenloser Freizeitpark. Wer mit dem Auto anreist, findet mehr als 13.000 kostenlose Parkplätze – das nimmt zumindest die Parkplatzsuche ein wenig aus dem Familienausflug.
Mit Build-A-Bear kommt nun ein weiteres Angebot für Kinder und Familien hinzu. Zwischen Einkaufsbummel, Kino und Freizeitpark lässt sich also auch ein Stofftier mit individuellem Duft oder einem eigenen Geräusch ausstatten. Die Filiale bietet zudem Platz für Events und Geburtstagsfeiern.
Vom Teddybären bis zum Warenkorb
Auf der deutschen Build-A-Bear-Seite findet sich neben den Informationen zu Filialen auch JavaScript-Code für ein Upsell-Element im Warenkorb. Produkte werden dort als Karten mit Bild, Titel, Preis und Aktionsschaltfläche dargestellt. Bei Artikeln ohne eigene Produktseite wird eine „Hinzufügen“-Schaltfläche aktiviert.
Beim Klick wird die Schaltfläche deaktiviert und vorübergehend mit „…“ beschriftet. Das Produkt wird per POST an /cart/add.js gesendet – mit der Variante product.variantId und der Menge 1. Kommt es zu einer Fehlermeldung, wird die Schaltfläche wieder aktiviert und mit „+“ beschriftet.
Bei erfolgreicher Hinzufügung zeigt die Schaltfläche „✓“ und erhält die Klasse is-ok. Danach werden mehrere Ereignisse ausgelöst: product-ajax:added, cart-upsell:added mit Produkt-ID, Varianten-ID, Titel, Preis, Menge und SKU sowie cart:refresh, damit der Warenkorb aktualisiert und geöffnet wird. Nach 700 Millisekunden erhält die Produktkarte die Klasse is-added. Registriert ist die Komponente als cart-drawer-upsell.
Neustart nach deutscher Pause
Hinter dem Namen steht die Build-A-Bear Workshop, Inc., ein US-amerikanisches Einzelhandelsunternehmen mit Sitz in Saint Louis, Missouri. Es verkauft individualisierbare Teddybären und andere Kuscheltiere. Gegründet wurde das Unternehmen 1997 von Maxine Clark, CEO ist Sharon John. Build-A-Bear beschäftigt 5.100 Mitarbeiter, meldet einen Umsatz von 496,4 Millionen US-Dollar und ist als Corporation organisiert. Die ISIN lautet US1200761047.
Weltweit wurden mehr als 400 Filialen eröffnet, überwiegend auf Franchisebasis. In Deutschland betrieb zunächst die Hamburger Bärenmacher GmbH etwa 25 Build-A-Bear-Filialen. 2014 übernahm die Kids Fashion Group GmbH & Co. KG aus Pliezhausen gemeinsam mit Privatinvestoren den insolventen Franchisenehmer und dessen Filialen. Der Jahresumsatz des deutschen Geschäfts lag zum Zeitpunkt der Übernahme bei etwa 9 Millionen Euro.
Dann wurde es stiller: Wegen Zahlungsschwierigkeiten und der späteren Insolvenz des neuen Franchisenehmers wurden bis 2019 alle deutschen Filialen geschlossen. Auch der bis 2020 betriebene deutsche Onlineshop wurde eingestellt. Erst im November 2025 eröffnete Build-A-Bear wieder zwei deutsche Filialen in Berlin und Frankfurt; gleichzeitig startete ein neuer deutscher Onlineshop. Mit Oberhausen folgt nun am 16. Oktober um 10 Uhr der nächste Standort.
Ganz aus der Popkultur verschwunden war die Marke ohnehin nie. Build-A-Bear wurde in einer Folge der Zeichentrickserie South Park thematisiert. Im 2020 veröffentlichten The Pandemic Special versuchen die Figuren, Butters Stotch zu einer Build-A-Bear-Filiale zu bringen, obwohl wegen der COVID-19-Pandemie alle Geschäfte geschlossen waren.
