Kaufland eröffnet erste Gelsenkirchener Filiale mit 36.000 Artikeln und 150 neuen Jobs
In Gelsenkirchen-Ost ist ein lange leerstehender Handelsstandort wieder in Betrieb: Kaufland hat an der Emscherstraße 37 seine erste Filiale in Gelsenkirchen eröffnet. Auf rund 6.000 Quadratmetern Verkaufsfläche warten mehr als 36.000 Artikel – und für Gelsenkirchen und Umgebung sind über 150 neue Arbeitsplätze entstanden.
Geöffnet ist montags bis samstags von 7 bis 22 Uhr. Wer mit dem Auto kommt, findet mehr als 400 ebenerdige Parkplätze vor. Außerdem gibt es eine E-Ladesäule mit zwei Ladepunkten.
Frische, regionale Waren und Backduft
Das Sortiment reicht von Marken- und Eigenmarkenprodukten über Bio- und Fairtrade-Waren bis zu vegetarischen, veganen, laktosefreien und glutenfreien Lebensmitteln. Rund 400 regionale Artikel stammen von Erzeugern und Lieferanten aus maximal 30 Kilometern Entfernung.
In den Frischebereichen liegen Obst, Gemüse und Molkereiprodukte bereit. An den Bedientheken gibt es Fleisch, Wurst, Käse und Antipasti. Dazu kommt die Filialbäckerei mit mehr als 100 Brot- und Backwaren, die mehrmals täglich vor Ort gebacken werden. Der Duft dürfte sich also ziemlich schnell im Eingangsbereich festsetzen.
Auch neben dem Kaufland-Markt ist einiges eingezogen: Sushi Circle, Bäckerei Zipper, das Gastronomiekonzept ChopStx, ein Tabak-Lotto-Zeitschriftenshop, Ernsting’s family, JYSK und myflexbox sind am Standort vertreten.
Kassen und Einkauf per Scanner
Für den Bezahlvorgang stehen zehn Selbstbedienungskassen und sieben klassische Kassen zur Verfügung. Wer es gern etwas flotter und digitaler mag, kann K-Scan nutzen: Am Eingang nimmt man einen mobilen Handscanner oder verwendet das eigene Smartphone. Die Artikel werden direkt beim Einlegen in den Einkaufswagen gescannt. An der Kasse wird der Einkauf per QR-Code übergeben, danach wird bezahlt.
Voraussetzung für K-Scan ist eine Registrierung mit der Kaufland Card XTRA. Für manche praktisch, für andere wieder ein zusätzlicher Schritt, bevor der eigentliche Einkauf überhaupt losgeht.
Energiesparen beim Innenausbau
Beim Innenausbau setzt Kaufland nach eigenen Angaben auf energiesparende Technik. Die Abwärme der Kühlmöbel wird der Lüftungsanlage zugeführt und zur Klimatisierung der Verkaufsfläche genutzt. Kühlschränke und Kühltruhen haben Türen oder Glasschiebedeckel, sodass weniger Kälte entweicht.
Die neue Adresse passt zur Expansionsgeschichte des Unternehmens: Kaufland ist eine SB-Warenhaus-Kette der Schwarz Gruppe und betreibt 790 Filialen in Deutschland sowie weitere Standorte in Europa. Eigentümerin ist die Schwarz Gruppe mit Sitz in Neckarsulm. Gegründet wurde sie von Dieter Schwarz, zu ihr gehört auch Lidl. Vorstandsvorsitzender von Kaufland ist Frank Schumann (Stand: Juli 2026).
Der Unterschied zwischen den beiden Handelsunternehmen liegt vor allem in der Größe und im Sortiment. Kaufland betreibt großflächige SB-Warenhäuser mit Vollsortiment und bis zu 30.000 Artikeln, während Lidl als Lebensmittel-Discounter ein kleineres Sortiment führt. Beide gehören zur Schwarz Gruppe. Mehr als 120 ehemalige Real-Standorte hat Kaufland in Deutschland übernommen und in das eigene Filialnetz integriert (Stand: 2026).
Außerhalb Deutschlands ist Kaufland in Polen, Tschechien, Rumänien, der Slowakei, Bulgarien, Kroatien und der Republik Moldau vertreten – zusammen mit Deutschland also in acht europäischen Ländern.
Wer vor dem Einkauf nachsehen möchte, kann die Kaufland-Subdomain filiale.kaufland.de nutzen. Sie gehört zur Kaufland Stiftung & Co. KG und bietet unter anderem eine Filialsuche, digitale Prospekte und aktuelle Filialangebote. Aktuelle Prospekte stehen unter filiale.kaufland.de/prospekte.html bereit. Die Angebote einer bestimmten Filiale lassen sich unter filiale.kaufland.de/angebote.html abrufen: Standort eingeben, passende Filialangebote anzeigen lassen – und dann vielleicht doch noch schnell zur Bäckerei.
