Maybelline Sky High Tubes: Mascara, die sich mit warmem Wasser abstreifen lässt
30.10.2026, Filialen & Standorte: Wer abends nicht lange am Waschbecken schrubben möchte, dürfte bei der Maybelline New York Sky High Tubes Mascara genauer hinsehen. Die Weiterentwicklung der Sky High Mascara ist unter anderem bei Rossmann, dm und weiteren Drogeriemärkten erhältlich.
Der Unterschied zur klassischen Mascara steckt in der Formel: Sie bildet flexible, kleine Röhrchen, sogenannte „Tubes“, um jedes einzelne Wimpernhärchen. Beim Abschminken lösen sich diese Tubes mit warmem Wasser und lassen sich abstreifen. Laut Artikel verschwindet die Mascara dadurch innerhalb weniger Sekunden – ohne schwarze Rückstände und ohne „Panda-Augen“. Ölhaltiger Augen-Make-up-Entferner oder kräftiges Reiben sind nicht nötig. Durch die geringere Reibung sollen beim Entfernen außerdem weniger Wimpernhärchen ausfallen.
Lange Wimpern, kurzer Abendtermin
Die spezielle Bürste trennt die Wimpern und soll für einen Verlängerungs-Effekt sorgen. Auch kleinere Wimpern erreicht sie, wie Teilnehmer:innen eines Produkttests berichten. Die Pflegeformel enthält Sheabutter und Rizinusöl, die die Wimpern während des Tragens pflegen sollen. Morgens entstehen damit lange, definierte Wimpern; abends soll das Abschminken schnell erledigt sein – warmes Wasser genügt laut Produktangaben in etwa drei Sekunden.
6.000 trnd-Partner:innen testeten die Maybelline Sky Tubes Mascara. 94 Prozent würden sie ihren Freund:innen weiterempfehlen; diese Angabe beruht auf 4.407 Eindrücken. Bei 2.415 Bewertungen kam das Produkt auf 4,8 von 5 Punkten. Genannt werden weniger Krümeln als bei anderen Tubing-Mascaras, eine saubere Trennung und ein natürlich definiertes, ausdrucksstarkes Aussehen ohne Verklumpen. Die Mascara soll den ganzen Tag halten, bis zu 24 Stunden, wischfest und ohne Bröckeln.
Im Rossmann-Onlineshop hat das Produkt laut Artikel mehr als 2.000 gute bis sehr gute Bewertungen erhalten. Die flexiblen, aufbaubaren Tubes legen sich übereinander und sorgen mit der Tubing-Technologie optisch für längere Wimpern. Dabei wirken sie laut den Erfahrungen natürlich und gepflegt. Weiterführende Informationen gibt es bei maybelline.de.
Was hinter dem Tubing-Effekt steckt
Tubing Mascara enthält spezielle Polymere, die sich beim Auftragen als winzige Röhrchen um die einzelnen Wimpern legen. Diese Polymere sind filmbildende Stoffe, wie sie auch in Haar- und Settingsprays vorkommen. Auf den Wimpern entsteht eine flexible, langlebige Schicht, die laut Artikel nicht verschmiert oder bröckelt. Auch bei hoher Luftfeuchtigkeit oder Schweiß bleibt sie weitgehend verschmierfest.
Ganz wasserfest ist sie allerdings nicht, sondern wasserresistent. Das ist ein kleiner, aber wichtiger Unterschied: Warmes Wasser und sanfter Druck lösen die Röhrchen ab. Klassische, besonders wasserfeste Mascara basiert dagegen meist auf Wachsen und Pigmenten und bildet eine cremige, oft voluminöse Schicht. Sie lässt sich häufig nicht allein mit Wasser entfernen; Make-up-Entferner oder Mizellenwasser werden dann nötig. Dafür bietet klassische Mascara meist mehr Volumen und Intensität – für einen dramatischen Auftritt bleibt sie also die naheliegendere Wahl.
Tubing Mascara gibt es im höherpreisigen Segment etwa von Clinique, Estée Lauder und Tarte, ebenso bei Drogeriemarken wie Catrice, L’Oréal Paris und Maybelline. Hinweise auf die Technik liefern Begriffe wie „wash off“, „zero smudge“ oder „tubing“. Fehlt ein solcher Hinweis, können Inhaltsstoffe mit der Endung „-polymer“ Aufschluss geben.
Praktisch, aber nicht ohne Haken
Als Vorteile gelten die einfache Entfernung mit warmem Wasser, die hohe Verschmierfestigkeit, der verlängernde Effekt und der natürlichere Look. Tubing Mascara ist laut Artikel häufig hypoallergen und für empfindliche Augen sowie Kontaktlinsenträger geeignet; meist braucht es keinen zusätzlichen Make-up-Entferner. Gerade als Alternative zu schwer entfernbarer Waterproof-Mascara kann sie deshalb interessant sein.
Einen Haken nennt der Artikel ebenfalls: Die enthaltenen Copolymere gelten als Mikroplastik. Beim Abschminken sollten die gelösten Bestandteile daher nicht ins Abwasser gelangen, weil sie der Umwelt schaden können. Und wer am Ende maximal dramatisches Volumen sucht, wird mit klassischer Mascara vermutlich eher glücklich.
Der Artikel von gofeminin enthält Affiliate-Links.
