SPAR Kematen schließt für vier Wochen und kehrt größer zurück
Wer in Kematen noch beim SPAR einkaufen möchte, sollte den Kalender im Blick behalten: Bis Freitag, 16. Oktober 2026, ist der Markt geöffnet. Danach bleibt der Supermarkt etwa vier Wochen lang geschlossen. Die Wiedereröffnung ist für den 12. November 2026 geplant.
Grund für die Pause ist ein größerer Umbau. Der SPAR-Supermarkt wird modernisiert und erweitert – für Kundinnen und Kunden heißt das vorübergehend: Einkaufsroute ändern und ausweichen. Während der Arbeiten steht der EUROSPAR-Markt in Neufurth zur Verfügung.
Mehr Platz, mehr Auswahl
Nach der Modernisierung wächst die Verkaufsfläche um 200 Quadratmeter auf insgesamt 838 Quadratmeter. Auch das Sortiment legt ordentlich zu: Rund 12.000 verschiedene Artikel sollen künftig angeboten werden, etwa 2.000 mehr als bisher. Da dürfte der Einkaufswagen künftig ein paar Kurven mehr drehen.
Neu ist außerdem eine Leergutrückgabe, die direkt vom Parkplatz aus zugänglich sein wird. Das Leergut kann damit schon vor dem Einkauf zurückgebracht werden – praktisch, wenn die Kisten oder Säcke im Kofferraum ohnehin im Weg stehen.
Team bleibt an Bord
Am bestehenden Team ändert sich nichts. Marktleiterin Petra Kurzbauer bleibt ebenso im Markt wie die insgesamt 26 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Anfang November beginnen die Vorbereitungen für die Wiedereröffnung, ehe am 12. November 2026 wieder eingekauft werden kann.
Die Entwicklung in Kematen passt zu einer größeren Frage im Handel: Was passiert mit Flächen, wenn sich Standorte verändern oder vorübergehend leer stehen? Das EHI Retail Institute e. V. hat dazu 76 Kommunen per Online-Fragebogen befragt. Die Erhebung lief von Mai bis Juni 2024 und umfasste 18 kleine Großstädte mit 100.000 bis 500.000 Einwohnern, 30 große Mittelstädte mit 50.000 bis 100.000 Einwohnern sowie 28 kleine Mittelstädte mit 20.000 bis 50.000 Einwohnern.
Was Kommunen mit Handelsflächen vorhaben
Als attraktivste Nachnutzungen für leerstehende Einzelhandelsflächen gelten aus Sicht der Kommunen Freizeit- und Entertainmentangebote, Arztpraxen sowie Bildungseinrichtungen. Von diesen Nutzungen werden die größten Synergieeffekte erwartet. Tatsächlich werden frei gewordene Handelsflächen am häufigsten in Büros oder erneut im Einzelhandel genutzt.
Die Ergebnisse stehen in einem kostenlosen Whitepaper zum Download bereit. Herausgeber ist das EHI Retail Institute e. V. mit Sitz in Köln, ein Forschungs-, Bildungs- und Beratungsinstitut für Handel und Handelspartner. Das EHI beschäftigt rund 80 Mitarbeitende und verfügt über ein internationales Netzwerk mit 850 Mitgliedsunternehmen. Außerdem ist das Institut Gesellschafter von GS1 Germany und FoodPlus sowie Partner der Messe Düsseldorf bei Handelsmessen wie der EuroShop. Präsident des EHI ist Markus Tkotz, Geschäftsführer ist Michael Gerling.
