RevolutionRace eröffnet ersten deutschen Store im Westfield Centro Oberhausen
Am 31. Oktober 2026 wird es für deutsche Outdoor-Fans konkret: RevolutionRace eröffnet seinen ersten Store in Deutschland. Die schwedische Marke zieht ins Westfield Centro in Oberhausen, Nordrhein-Westfalen.
Bislang lief der Verkauf hierzulande fast ausschließlich online. Im neuen Geschäft können Kundinnen und Kunden die Kleidung erstmals in Deutschland vor Ort anfassen, anprobieren, Größen und Passformen testen und sich beraten lassen. Ein kleiner, aber nicht unwichtiger Unterschied, wenn man bei einer Wanderhose zwischen „passt schon“ und „sitzt wirklich“ entscheiden will.
Erste deutsche Filiale im Westfield Centro
Für Oberhausen spricht aus Sicht des Unternehmens einiges: Deutschland ist der größte und wichtigste Markt von RevolutionRace, Nordrhein-Westfalen gehört zu den Regionen mit besonders starken Verkaufszahlen. Das Westfield Centro bringt rund 250 Geschäfte und jährlich mehrere Millionen Besucher zusammen.
Die Filiale in Oberhausen ist zugleich das erste RevolutionRace-Geschäft außerhalb Schwedens. Zuvor hatte das ursprünglich digital gestartete Unternehmen unter anderem Läden in der Kungsgatan in Stockholm und in Borås eröffnet. Mit dem neuen Standort will die Marke ihre bestehende Kundschaft enger erreichen und neue Kunden gewinnen.
CEO Paul Fischbein bezeichnet die Eröffnung als wichtigen Meilenstein für RevolutionRace. Geplant ist ein Omnichannel-Erlebnis: online stöbern, im Laden anfassen und anprobieren, Größen vergleichen – und danach vielleicht doch noch einmal in Ruhe am Handy bestellen. Zur Eröffnung sind Sonderangebote, Giveaways und weitere Aktionen angekündigt.
Eine Hose als Verkaufsschlager
Bekannt wurde RevolutionRace vor allem durch die „Nordwand“-Wanderhose. Mehr als eine Million Exemplare wurden davon bislang in 65 Farben verkauft. Die Kombination aus robustem Baumwoll-Canvas und elastischen Einsätzen machte das Modell zum Bestseller bei Wanderern und Trekking-Fans.
2014 gründeten Niclas und Pernilla Nyrensten aus Borås in Schweden das Unternehmen. Ihre Idee entstand auch aus Frust über die damalige Outdoor-Bekleidung: hohe Preise, oft unpassende Schnitte und überwiegend dunkelgrüne Farben. Gesucht war Kleidung, die weniger teuer, farbenfroher, hochwertig und alltagstauglicher ist – also nicht nur auf dem Berg funktioniert, sondern auch beim schnellen Einkauf danach.
Der Anfang war denkbar klein. Das Ehepaar arbeitete aus dem Wohnzimmer und einer Garage, die zugleich als Lager und Logistikzentrum diente. Produktentwicklung, Kundenservice, Produktaufnahmen und Modeln übernahmen die Gründer selbst. Das erste Marketingvideo entstand mit einem Mobiltelefon, ohne Drehbuch und ohne professionelle Beleuchtung. Eigentlich rechneten sie mit einem Misserfolg; stattdessen verbreitete sich der Film im Internet.
Vom Wohnzimmer in mehr als 40 Länder
Heute verkauft RevolutionRace seine Produkte in mehr als 40 Ländern. Das Unternehmen betreibt 18 eigene Webshops, beschäftigt 130 Mitarbeitende und arbeitet zusätzlich mit Markenbotschaftern zusammen. In den Webshops wurden mehr als 700.000 Bewertungen abgegeben, außerdem verfügt die Marke über Hunderttausende Kundenbewertungen.
Der Anspruch ist weiter groß: RevolutionRace möchte zum meistempfohlenen Outdoor-Unternehmen werden. In Deutschland, dem größten Markt der Marke, bekommt dieser Plan nun eine Adresse mit Verkaufsfläche, Umkleidekabinen und Stoffen zum Anfassen. Westfield Centro, Oberhausen – ab dem 31. Oktober 2026.
